
Stillberatung Wien – Hilfe beim Stillen finden
Stillen ist das Natürlichste der Welt – und trotzdem nicht immer einfach. Viele Mamas kämpfen in den ersten Wochen mit Schmerzen, zu wenig Milch oder einem Baby, das nicht richtig trinkt. Gute Neuigkeit: In Wien gibt es viele Anlaufstellen für Stillberatung!
Wann sollte ich Stillberatung in Anspruch nehmen?
- 😣 Schmerzhafte, wunde Brustwarzen
- 😰 Baby nimmt nicht ausreichend zu
- 🥛 Gefühl, zu wenig Milch zu haben
- 😢 Baby schreit viel und ist unruhig nach dem Stillen
- 🤱 Milchstau oder Brustentzündung (Mastitis)
- 💤 Baby schläft beim Trinken immer ein
Stillberatung in Wien – deine Anlaufstellen
👩⚕️ Hebammen mit Stillberatung
Deine Wochenbetthebamme ist die erste Anlaufstelle – sie kommt zu dir nach Hause und beobachtet das Stillen direkt. Kassenleistung! Suche über hebammen.at.
📞 Still-Hotlines
- La Leche League Österreich – kostenlose Stillberatung durch ausgebildete Mütter: lalecheliga.at
- Österreichische Stillkommission – fachliche Beratung und Ressourcen
- Hebammentelefon Wien – 24h Beratung für Wiener Familien
🏥 Stillberatung in Wiener Kliniken
- AKH Wien – IBCLC-zertifizierte Stillberaterinnen auf der Geburtsstation
- Klinik Floridsdorf – Stillambulanz nach der Entlassung
- Klinik Favoriten – Stillberatung in der Nachsorgezeit
🛒 Empfohlene Stillprodukte
- Stillkissen (Theraline, Boppy) – Entlastet Rücken und Arme
- Lanolin-Salbe (Lansinoh, Medela) – Heilt wunde Brustwarzen
- Elektrische Milchpumpe – Bei Milchstau oder für berufstätige Mamas
- Stilleinlagen (waschbar) – Für unterwegs und zu Hause
- Stillnachthemd – Komfortabel für die Nacht
- Wärme-/Kühlelemente für Brust – Hilft bei Milchstau und Mastitis
Wer zahlt für die Stillberatung in Österreich?
Die Krankenkassen (ÖGK, BVAEB, SVS) übernehmen in der Regel die Kosten für Stillberatung durch Hebammen im Rahmen der Wochenbettbetreuung. IBCLC-zertifizierte Stillberaterinnen können zusätzlich konsultiert werden – erkundige dich bei deiner Krankenkasse nach der Kostenübernahme.
Wann sollte ich eine Stillberatung in Wien aufsuchen?
Sofort wenn Probleme auftreten – z. B. bei starken Schmerzen beim Stillen, Milchstau, Mastitis, Gewichtsverlust des Kindes oder Stillschwierigkeiten. Auch präventiv im letzten Trimester oder kurz nach der Geburt ist eine Beratung sinnvoll. Früh handeln ist hier besser als warten.
Wie lange sollte man laut Empfehlung stillen?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt ausschließliches Stillen für die ersten 6 Monate, danach ergänzend zur Beikost bis zum 2. Lebensjahr oder länger. In Österreich gilt: Stillen so lange, wie es Mutter und Kind gut tut – es gibt kein „Muss“.
Was tun bei Milchstau?
Wärme vor dem Stillen (z. B. warmes Tuch), häufiges Anlegen, sanftes Ausstreichen Richtung Brustwarze und Kühlen nach dem Stillen (Quarkwickel) können helfen. Fieber, Rötung und starke Schmerzen können auf eine Mastitis (Brustentzündung) hinweisen – dann unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
