Den Geburtsplan erstellen – so machst du deine Wünsche klar
Ein Geburtsplan hilft dir, deine Wünsche und Vorstellungen für die Geburt klar zu formulieren – und dem Klinikpersonal zu kommunizieren, was dir wichtig ist. Kein Geburtsplan ist verbindlich, aber er erleichtert das Gespräch und gibt dir Sicherheit.
Was gehört in einen Geburtsplan?
- Begleitung – Wer soll bei der Geburt dabei sein? Partner, Doula, Hebamme?
- Schmerzmanagement – Periduralanästhesie (PDA) ja oder nein? Alternativen wie Wannenbad, Lachgas?
- Geburtsposition – Stehend, kniend, im Wasser, liegend?
- Dammschutz & Episiotomie – Nur wenn medizinisch notwendig?
- Nabelschnur – Wer darf sie durchschneiden? Erst nach Auspulsieren?
- Bonding – Sofortiger Haut-zu-Haut-Kontakt erwünscht?
- Stillen – Sofort anlegen möchten?
- Kaiserschnitt – Was sind deine Wünsche falls ein Kaiserschnitt nötig wird?
Tipps für den Geburtsplan
- Halte ihn kurz und übersichtlich – maximal eine A4-Seite
- Formuliere positiv: „Ich wünsche mir…“ statt „Ich will nicht…“
- Bespreche ihn vorab mit deiner Hebamme und deinem Geburtsort
- Bring mehrere Kopien mit in die Klinik
- Bleibe flexibel – manchmal läuft eine Geburt anders als geplant
Geburtsplan & Wiener Geburtskliniken
Alle großen Geburtskliniken in Wien – darunter AKH, Krankenhaus Nord (Klinik Floridsdorf), SMZ Ost (Klinik Donaustadt), Rudolfstiftung und Semmelweis-Frauenklinik – nehmen Geburtspläne entgegen. Viele bieten auch Vorab-Gespräche mit der Kreißsaalleitung an. Frage bei deiner Wunschklinik nach.
